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Liebe Züchter und Freunde unserer Berliner Kurzen,

auch ich durfte beim 57. Städtekampf als Preisrichter agieren, wofür ich mich rechtherzlich bedanke. Mein Auftrag bestand darin, die Berliner Kurzen im Farbenschlag isabellfarbig und einen Teil der AOC Klasse zu bewerten.

Den Anfang meines Auftrages machten 10 Jungtäuber in isabellfarbig.

Vorzüge dieser 10 Jungtäuber waren vor allem die korrekte waagerechte Haltung sowie die passende Halslänge. Auch die Zitterhalsigkeit und der geforderte Murmelkopf waren recht zahlreich in dieser Kollektion vertreten. Ein ziemlich häufiger Wunsch war die Lage der Schwanzfedern. Hier sollte auf einen festeren Aufbau des Schwanzes geachtet werden.

Das beste Tier bei den Jungtäubern zeigte der Zuchtfreund Hans-Georg Voß (1 x hv 96).

Den Jungtäubern angeschlossen folgten 17 Alttäuber in isabellfarbig.

Auch hier waren die Rasseattribute waagerechte Haltung, ausreichende Halslänge, korrekte Flügellage und sehr gute Fußwerkanlagen sowie deren Ausbildung eine häufiger Vorzug.

Wünsche gab es doch vermehrt in den Iriden. Diese könnten noch etwas reiner werden. Etwas kürzer in der Hinterpartie hätte ich mir das eine oder andere Tier gewünscht. Farblich gab es ebenfalls noch einige Unterschiede in dieser Kollektion, wobei es in der Regel um die Zartheit der Farbe ging. Sehr schöne Tiere in Typ und Farbe zeigte Zuchtfreund Hans-Georg Voß (1 x v 97, 1 x hv 96). Auch der Zuchtfreund Manfred Hutner konnte mit einem Alttäuber die Note hv 96 erringen.

Bei den Jungtäubinnen, welche mit 22 Vertretern in den Käfigen standen und von insgesamt 8 Ausstellern gezeigt wurden, war die Streuung der Feinheiten verständlicherweise doch schon etwas höher. Trotz allem gefielen auch hier der Großteil der gezeigten Mädels in korrekter Standfreiheit, waagerechter Haltung, voller Fußbefiederung und typischem Schnabeleinbau sowie dem geforderten Murmelkopf. Die feinsten Damen dieser Kollektion wurden vom Zuchtfreund Hans-Georg Voß vorgestellt (1 x v 97, 1 x hv 96).

Den Abschluss der isabellfarbigen Kollektion bildeten die 16 Alttäubinnen, ausgestellt von 9 Züchtern. Auch hier, wie schon zuvor, gab es Unterschiede in den Feinheiten, welche eine Abstufung in der Qualität der Tiere möglich machte. In dieser Kollektion zeigten sich 4 Tiere besonders rassetypisch und konnten dementsprechend mit den hohen Noten bewertet werden. Das Rennen machte hier der Zuchtfreund Hans-Georg Voß (2 x v 97, 1 x hv 96) und der Zuchtfreund Günter Wiemer (1 x v97).

Insgesamt standen auf dem 57. Städtekampf 65 Berliner Kurze im Farbenschlag isabellfarbig, ausgestellt von 11 Zuchtfreunden. Auf Grund dieser doch recht breiten Zuchtbasis brauchen wir uns um diesen Farbenschlag nicht zu sorgen.

Qualitativ wird derzeit die Messlatte vom Zuchtfreund Hans-Georg Voß hochgehalten, zu dieser Leistung meinen herzlichen Glückwunsch.

Die AOC Klasse auf dem 57. Städtekampf wurde zwischen 2 Preisrichtern aufgeteilt, wobei ich den ersten Teil mit 19 Tieren zur Bewertung bekam.

Die Farbenschläge sowie die Aufteilung in dieser Kollektion waren folgende: 1 x rot, 4 x rotfahl, 1 x rotfahl- dunkelgehämmert, 4 x gelbfahl, 4 x blaugehämmert, 1 x schimmel, 1 x agate rot sowie 3 Tiere in dun.

Hervorheben möchte ich die 3 rotfahlen Tiere und die gelbfahle Alttäubin vom Zuchtfreund Fredi Rosenthal (1x v 97, 3 x sg 95), diese Tiere zeigten Vitalität sowie Typ und waren qualitativ im oberen Segment angesiedelt.

Ansprechend zeigten sich auch die 4 Tiere in blaugehämmert vom Zuchtfreund Götz Ziaja, vital mit sehr guter Schnabelsubstanz und festem Gefieder standen sie in den Käfigen.

Ich freue mich auf den 58. Städtekampf und verbleibe

mit freundlichem Züchtergruß

 

Markus Hildebrandt


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Wie bereits im Vorwort des Ausstellungskataloges dargestellt, befanden sich 386 Berliner Kurze zur Bewertung auf unserer diesjährigen HSS. Für mich war es eine besondere Ehre, neben den erfahrenen Preisrichtern Dr. H. Forgber, H. Lindner, H. Rogge und M. Hildebrandt, hier unsere edlen Tauben in drei Farbenschlägen zu begutachten. Den Auftakt bildeten 37 Tiere im schwarzen Farbenschlag aus 7 Zuchten. Ein außergewöhnlich großer Auftrieb in dieser Variante. So ist natürlich der Anspruch in der Qualität gestiegen. 8 Jungtäuber überzeugten in Vitalität, eleganter Halsführung und fester glatter Feder mit sattem Grünglanz. Auch die 14 „Alten“ standen ihren Vorgängern in nichts nach. Aber, in der Beständigkeit der Flügellage und auch im freien Stand blieben bei einigen Vertretern noch Wünsche offen.

 

14 Jung- und 4 Alttäubinnen rundeten die Gesamtkollektion der „Schwarzen“ ab. Auch hier konnte man sehr elegante Tiere erkennen, mit vorwiegend waagerechter Haltung, dazu Halsadel und abgerundete Köpfe mit hornreichen Schnäbeln. Bei den Jungtäubinnen stand schon mal der  Wunsch nach reineren Iriden und noch mehr Zitterhalsigkeit auf der Karte. Ein Jungtäuber und eine Alttäubin, die auch in der Championklasse stand, wurden mit der Höchstnote belohnt. Beide Tiere entstammen der Zucht von Zuchtfreund P. Paschke. Gratulation an dieser Stelle! Wenn weiter so an Qualität und Quantität auf breiter Basis in diesem Farbenschlag gearbeitet wird, dann stehen sie den „Blauen“ in Typ und Eleganz bald nichts mehr nach. (2 x v 97, 2 x hv 96 P. Paschke)

 

Es folgten 14,14 Perlfarbige Berliner, ausgestellt von 7 Zuchtfreunden. Die 5 jungen Burschen beeindruckten durch Vitalität und Standfreiheit, zum Teil volles Fußwerk und einen korrekten weiten Stirn-Schnabel-Winkel. Der Wunsch nach mehr Zitterhalsigkeit war schon hin und wieder gegeben. Die 9 Alttäuber überzeugten weitestgehend durch prima Murmelköpfe, elegante Halsführung und feinen Pastelltönen auf fester glatter Feder. Kleine Wünsche im Schwanzaufbau und nach kürzerer Hinterpartie wurden vermerkt. (2 x hv 96 G. Wiemer)

 

10 junge Mädchen stellten sich jetzt der Bewertung. Unterschiede im Rassetyp waren hier gut zu erkennen. Einige überzeugten durch waagerechte Haltung und puppige Figuren mit sg. Schnabeleinbau. Bei anderen hingegen bestand der Wunsch nach mehr Halsaktivität und Standfreiheit, als auch Stirn seitlich gefüllter. 2 Grazien überzeugten auch den Obmann zur Höchstnote. 4 Alttäubinnen bildeten bei den „Perlen“ den Abschluss der Kollektion. Vorzüge waren die korrekte waagerechte Haltung und prima Murmelköpfe mit hornreichen senkenden Schnäbeln. Eine feine Perlfarbe und volles Fusswerk war ihr Markenzeichen. Der Wunsch nach mehr Zitterhalsigkeit und reineren Iriden wurde auch hier angemerkt. Die Spitzen der Damenauswahl waren etwas breiter aufgestellt. (1 x v 97 G. Ziaja, 2 x v 97 G. Wiemer, 1 x hv 96 H. Grober)

 

Den Abschluss meines Bewertungsauftrages bildeten fünf Vertreter des weißen Farbenschlages, ein Nebenprodukt der Elsterzucht. Beeindruckend die rein weiße Farbe ihres Federkleides und die zum Teil elegante Halsführung. Wünsche blieben aber im freieren Stand und kürzerer Hinterpartie, sowie im Schnabeleinbau und in der korrekten Flügelhaltung. (1x sg 95 E. Podiwin)

 

Ich hoffe, ich konnte dem entgegengebrachten Vertrauen gerecht werden.

 

Hans-Georg Voß

 

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Zur Hauptsonderschau in Meyenburg, umfasste mein Bewertungsauftrag 51 blaue, 17 in zwei verschiedenen Farbenschlägen geelstert sowie 6 des weißschwingigen Farbenschlages!

Bei den Blauen (6,11 jung und 17,17 alt), standen auch einzelne in blaueulig! Da die blaueuligen, auch blaue in ihrer Reihe hatten, gehe ich davon aus, dass falsch eingesetzt wurde! Grundsätzlich ein enormes Meldeergebnis aus acht Zuchten bei den blauen Berlinern!!!

Die 6 Jungtäuber, überzeugten mit korrekten Stand, Haltung und waren grundsätzlich in den Figuren iin Ordnung. In den Gesichtern sollten sie teilweise kürzer und im Scheitel gerundeter sein. Unser Altmeister Hans Grober zeigte hier das beste Tier mit v 97 EB! Der Jungtäuber in Käfig 551, war ebenfalls ein ganz feiner Vertreter (sg 95), sollte aber beständiger tragen.

Bei den 17 Alttäubern, war die Qualitätsdichte sehr hoch! Das spiegelt sich auch in dem hohen Notendurchschnitt wieder, letztendlich führen nur geringe Nuancen zur Abstufung. Puppige Figuren, Haltung, Murmelkopf, Zitterhalsigkeit, Fußwerk sowie Auge zählte bei den meisten Tieren zum Allgemeingut, einzelne Vertreter, sollten beständiger tragen und könnten im Augenrand unauffälliger sein. Was es zu beachten gilt, ist die durch gefärbte Rückenfeder und vereinzelte sollte der Stand freier sein! (2x v 97 und hv 96 G. Ziaja, 2x hv 96 P. Paschke)

11 junge Täubinnen mit puppigen Figuren schlossen sich an. Bis auf die Tiere in Käfig 585, 586(fehlte Schaukondition), eine ausgeglichene Kollektion. Sie überzeugten in Figur mit Zitterhalsigkeit, üppigen Fußwerk sowie Murmelkopf. Das Tier in Käfig 571, machte einen prima Gesamteindruck, konnte aber nicht zum tragen animiert werden, Schade! Die Spitze mit v 97 SVB P. Paschke sowie hv 96: G. Zaja, R. Schütt, H. Grober) ist auf breite Schultern gestellt. 

Bei den „alten Damen“, waren 17 am Start! Sie überzeugten mit puppigen Figuren, kurzen Gesichtern, Murmelkopf, Zitterhalsigkeit sowie Fußwerk und klaren Auge. Die Wünsche bei den Tieren die 95 nicht erreichten, bezogen sich auf Rand unauffälliger, Schwingenlage beständiger bzw. Rückenfarbe etwas intensiver. (2x v 97 und hv 96 F. Rosenthal)

Es folgten 17 der geelsterten Variante, in schwarz und blau. Es ist immer wieder schön, diese seltenen Farbenschläge zu sehen. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Züchter mit diesen schwierigen Farbenschlag beschäftigen.

Den Anfang machten 3,3 in schwarz, von Alleinaussteller R. Wolf! Sie zeigten schon Fortschritte in den Köpfen, Zitterhalsigkeit war gegeben sowie mit sg Haltung. Zu wünschen bleibt, etwas mehr Halslänge, Stand unbedingt freier, Füßwerk voller! Was beständiger werden muss, ist das tragen. Der 1,0 in Käfig 874, war schon ein prima Vertreter des geelsterten Farbenschlages und konnte richtungsweisend, mit v 97 KVE raus gestellt werden.

Die dunkelblauen 0,2 jung und 6,3 alt, kamen aus zwei Zuchten (K.-H. Bülow, E. Podiwin)! Sie überzeugten in der Figur mit Zitterhalsigkeit,  sowie Farbe. Auffällig ist das die puppigsten Figuren, Probleme in den Iriden haben(dunkel).  Weitere Wünsche blieben im Oberkopf gerundeter, Fußwerk üppiger sowie mehr Halseleganz. (2x hv 96, K.-H. Bülow)

Die weißschwingigen (blau 2,0, dunkelblau 0,2, schwarz 0,2) kamen ebenfalls aus der Zucht von K.-H. Bülow und E. Podiwin. Die Tiere sollten beständiger tragen ansonsten, blieben dieselben Wünsche, wie bei den geelsterten. (sg 95, K.-H. Bülow)

Hartwig Rogge

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Mit einem Jahr Verspätung war der 57. Städtekampf der kurzschnäbligen Tümmler für die Kurzenzüchter der Höhepunkt der Schausaison 2017/18. Zur angeschlossenen Hauptsonderschau der Berliner Kurzen wurden 386 Berliner Kurze den Sonderrichtern zur Bewertung vorgestellt. Die Blaueuligen, Perleuligen, Isabelleuligen und einige Tauben aus dem AOC-Bereich gehörtem zu meinem Bewertungsauftrag.

Erwartungsgemäß waren die Blaueuligen mit 40 Einzeltieren am stärksten vertreten. 5 junge Täuber, 13 alte Täuber, 9 junge Damen und 13 alte Damen stellten sich der Konkurrenz. Wie bei den Einfarbigen stand der Wunsch nach perfektem Typ an erster Stelle. Das dies bei einem hohen Prozentsatz inzwischen Realität ist, wird durch die vergebenen Spitzennoten, 2 x v 97, 3 x hv 96 und 8 x sg 95, unterstrichen. Erfreulich, dass in allen vier Gruppen Spitzentiere vertreten waren.

Bei den Bewertungskriterien Stirnbreite, Stirnfülle, Schnabeleinbau und Augenfarbe gab es wenige Beanstandungen. Trotzdem sollte die Reinheit der Iriden nicht vernachlässigt werden. Einige Tiere mit langen Hinterköpfen erhielten entsprechende Hinweise in der Wunschliste. Dicke Hälse, Flügel welche ständig oder oft auf dem Schwanz getragen wurden, waren weitere Abstufungskriterien. Tiere die in diesem Farbenschlag keine oder kaum Halsbewegung zeigen, haben wie bei den Blauen, auch wenn viele andere Vorzüge gezeigt werden, keinen Anspruch auf höchste Noten. Die Farbe der Blaueuligen ist im Moment als sehr unterschiedlich zu bezeichnen. Neben sehr hellen Tieren (früher als Silbereulige bezeichnet) standen Tiere mit fast blauen Flügelschildern ohne jegliche Säumung. Der gewünschte zarte Federsaum unterscheidet unsere Euligen von den Schimmeln anderer Rassen. Hinsichtlich Fußbefiederung gab es nur kleine Wünsche wegen teilweise abgebrochenem Fußwerk. Bei den 1,0 jung einmal sg 95 für Götz Ziaja, mit noch kleinen Wünschen nach etwas mehr Brustfülle bzw. der typischen Flügelhaltung. Der 1,0 alt mit v 97 von Fredi Rosenthal war bei den alten Herren in diesem Jahr die herausragende Erscheinung. Aber auch der mit hv 96 ausgezeichnete von Peter Paschke, mit kleinen Wünschen nach etwas mehr Halsbewegung, stand dem Erstgenannten nur wenig nach. Bei den jungen Damen kam das Spitzentier mit hv 96 aus der Zuchtstätte von Fredi Rosenthal. Bei ausgereifterer Fußbefiederung wird sie sicherlich im nächsten Jahr beim höchsten Notenbereich anklopfen. Herausragend die Präsentation der alten Damen. Mit v 97 und hv 96 zeigte Fredi Rosenthal einmal mehr bei feinem Typ mit herausragenden Kopfpunkten, dass Schauerfahrung bei der Präsentation alle begeistert.

Die 15 vorgestellten Perleuligen, 5,1 Jung- und 4,5 Alttiere präsentierten sich als typische Berliner. Herausragend die Kollektion von Reiner Koliwer. v 97 bei den 1,0 jung, v 97 bei den 1,0 alt und sg 95 bei den 0,1 alt waren die herausragenden Vertreter in diesem Farbenschlag. Bei den niedriger benoteten Tieren gab es Wünsche in der Kopfrundung, in der Schwanzfederlänge, nach mehr Halsbewegung und bei einigen sind die Köpfe schon zu bullig.

Erfreulich der Auftritt der 15 Isabelleuligen. In Quantität und Qualität eine Kollektion wie seit vielen Jahren nicht mehr gezeigt. 2,4 Jungtiere mit einem typischen 1,0 mit v 97 von Götz Ziaja lassen für die Zukunft hoffen. Bei den alten Herren zeigte Uwe Hofmann mit v 97 das zurzeit Machbare. Den weiteren mit sg 95 ausgezeichneten Tieren von Albert Lutz und Götz Ziaja versagten kleine Wünsche in der Halsbewegung bzw. Flügelhaltung die höheren Notenränge, Wünsche die leider ein Großteil der gesamten Kollektion nicht erfüllen konnte. Weitere Wünsche bei den unteren sg-Noten waren Schwanzfeder etwas kürzer, Stirnpartie etwas voller, Hinterkopf etwas kürzer, im Kopf nicht bulliger.

Zum Abschluss meines Bewertungsauftrags wurde 1 Berliner in Kupfergetigert, 5 Berliner in Vielfarbig und 1 Berliner in Kite vorgestellt. Die hier gezeigten Tiere waren leider noch sehr weit von einem typischen Berliner entfernt und auch in der AOC-Klasse steht der Typ einer Rasse an erster Stelle. Sicherlich eine interessante Aufgabe alle Farben der Englischen Short Faced Tümmler auf die Berliner Kurzen zu übertragen. Wer sich mit dieser Mammutaufgabe befassen möchte, der muss sich dann nach meiner Meinung ausschließlich diesem Thema widmen. Da wir aber zurzeit noch einige Varianten bei den Berlinern haben die nach neuen Züchtern rufen, sollten wir uns doch zunächst den anerkannten, aber bereits vom Aussterben bedrohten Farbenschlägen widmen.

Für das kommende Zuchtjahr wünsche ich allen viel Erfolg und eine glückliche Hand bei der Zusammenstellung der Zuchtpaare.

Harald Lindner


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Mein Bewertungsauftrag zur 66. VDT-Schau/121. Lipsia in Leipzig von Harald Lindner

Gelbstreifige und rotfahle Berliner Kurze  auf der VDT-Schau vom 1.-3. Dezember 2017 in Leipzig

Die gelbstreifigen Berliner Kurzen, alle von Hans-Georg Voß vorgestellt, präsentierten sich als agile, konditionsstarke Kollektion. Vorgestellt wurden 3,3 Jungtiere und 2,2 Alttiere. Im Kopf und Schnabelbereich zeigten sie typische Murmelköpfe mit kompakten, gesunden Schnäbeln. Kompakte Figuren und volle Fußbefiederung war bei fast allen Standard. Speziell bei den Jungtieren war der Wunsch nach kürzerer Schwanzfeder und etwas mehr Halsbewegung auf der Wunschliste vertreten. Bei etwas mehr Käfigdressur, einige zeigten sich zumindest am Bewertungstag sehr scheu, wäre letzteres sicherlich etwas besser zur Geltung gekommen. Bei einigen der jungen Herren wünschte ich mir die Bindenausprägung etwas deutlicher und farblich intensver. Bei zwei  Tieren störte das lose Nackengefieder. Herausragend die alte Garde mit einer perfekten 0,1 die mit v 97 LB ausgezeichnet werden konnte. Ein 1,0 mit hv 96 und eine weitere 0,1 mit sg 95 wären bei etwas beständigerer Halsbewegung sicherlich in den höheren Notenspiegel gerutscht.
In der AOC-Klasse wurden von Fredi Rosenthal drei Rotfahle mit typischen Berliner Figuren und vollem Fußwerk vorgestellt. Dem 1,0 wünschte ich einen etwas schlankeren Hals und etwas intensivere Halsfarbe. Eine 0,1 hatte etwas mehr Brustbreite und über dem Auge etwas mehr Kopfrundung auf ihrer Wunschliste. Vorzüglich die zweite 0,1. Wegen nicht ganz ausgereiftem Schwanzgefieder blieb ihr leider die Höchstnote verwehrt.
Harald Lindner

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Termine  
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Hauptsonderschau zum
57. Städtekampf der Kurzen
am 20./21.01.2018 in Meyenburg
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Jahreshauptversammlung
20.01.2018, Beginn 15.30 Uhr
im Hotel Germania, Wilhelmsplatz 3, in 16945 Meyenburg
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Sonderschau zur
100. Nationalen Bundessiegerschau
55. Bundesjugendschau
in Leipzig
07. - 09.12.2018
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Hauptsonderschau zum
58. Städtekampf der Kurzen
in Meyenburg
18. - 20.01.2019
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Sonderschau zur
67. Dt. Rassetaubenschau
in Kassel
25. - 27.01.2019
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