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Mein Bewertungsauftrag in Meyenburg 2017


Wie bereits im Vorwort geschrieben, wurden 124 Berliner Kurze von „nur“ 5 Züchtern in 21 Farbenschlägen gezeigt. Hierbei naturgemäß eine kleine aber sehr erlesene AOC Klasse mit allein 11 Farbvarianten. Ich möchte diese „Bastelstube“ nicht mehr missen, es macht so viel Spaß hier die Tiere sich anschauen und die vielen Farbausprägungen bestaunen zu können.


Gemeinsam mit Hartwig Rogge und Markus Hildebrandt oblag uns am Samstagmorgen die zum Teil sehr anspruchsvolle Aufgabe, hier die Besten der Besten herauszusuchen und Abstufungen vorzunehmen.


10.10 Tiere in isabellfarbig von Hans-Georg ( Hansi) Voss gleich zu Beginn meiner Arbeit waren von erlesener Schönheit. Vital waren sie , das Federwerk fest anliegend und mit viel Glanz, die Farben wunderbar in den Pastellschattierungen. Kleine Wünsche nach noch mehr Halsaktivität, die Täuber zum Teil etwas kürzer in den Köpfen und noch idealer ausgerundet, die Schnäbel fast ausnahmslos breit im Ansatz, kurz und doch mit sehr viel Hornsubstanz im Ober -und Unterschnabel. Figur zeigten Sie alle und dazu eine kurze Feder.


1.1 in Perl und 0.1 in isabell waren als „eulige Raritäten „ angetreten. Ich erinnere mich noch gut an die wundervollen Kollektionen von unserem Hans , leider sind diese heute nicht mehr in dieser breiten Veredelung und Quantität heute zu finden.


4.3 Streifer in Rot schlossen sich an. Neben den enormen Farbschwierigkeiten sollten wir insbesondere bei den Täubern auf rundere, kürzere Köpfe weiter hinarbeiten. Dunkle Masken und reine Perlaugen zeigten uns die Tiere ausnahmslos, und auch den Typ ließen Sie nicht vermissen.


10.8 Streifer in Gelb waren eine Augenweide. Eine so hohe Leistungsdichte habe ich noch nicht gesehen. Was ist hier wunderbares in den letzten Jahren für die Rasse und diesen Farbenschlag geleistet worden. Die von mir vergebenen 4 Höchstnoten waren vollends verdient und sollten meine Hochachtung und meinen Respekt über die Schönheit der Tiere zum Ausdruck bringen. Kurze Figuren, fast ausnahmslos bewegliche Hälse, kurze, runde Köpfe, breite Stirnpartien und ein feiner Schnabeleinbau bei fast allen Tieren gegeben. Die Farbe wird Rahmweiß gefordert und dazu die gelben Binden mit dem Ansatz zur 3. Binden bildeten vielfach einen feinen Farbkontrast.


5.6 Tiere in kupfer schlossen sich an. Wir können hier nicht die Maßstäbe der Hauptfarbenschläge zu Grunde legen, denn diese werden wir wohl nie erreichen. Viele Generationen zuvor haben sich schon an diesem Farbenschlag die Zähne ausgebissen und trotz allem ist sehr viel erreicht worden. Typvolle Tiere und diese mit reiner Kupferfarbe sind hier und da mittlerweile zu finden.


Die Schnäbel sind nun schon kürzen und bei den Täubern ein breiter Schnabelansatz vielfach vorhanden. Wenn auch der aktuelle Standard in der Flügellage noch Zugeständnisse macht, so sollten wir dieses Hauptrassemerkmal des „Berliners“ auch hier festigen können. Sehr fein und richtungsweisend eine 0.1 alt , die vor allem auch diesen wunderbaren Farbkontrast zwischen rußfreier Kastanienbrauner Kupferfarbe und schwarzem Schwanz und Fußbefiederung zeigte.

 

Götz Ziaja
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Berliner Kurze auf der Meyenburger Kurzenschau vom 04. - 05.Februar 2017


Der bundesweite Städtekampf konnte leider auf Grund der Vogelgrippe (H5N8) nicht durchgeführt werden. In Absprache mit dem Veterinäramt konnte jedoch eine regionale Schau (Landkreis mit umliegenden Kreisen) ausgerichtet werden! Danke an Fredi für seinen stetigen Einsatz um die Kurzenzucht! So stand immerhin eine beachtliche Zahl von 125 Berliner Kurzen in 10 Farbenschlägen plus AOC zu diesem Event!!!


Bewertungsauftrag Hartwig Rogge


Zur Kurzenschau in Meyenburg umfasste mein Bewertungsauftrag bei den Berlinern 6,10 des blauen Farbenschlages, 4,4 in schwarz, 1,2 in perlfarbig sowie 8,11 in blaueulig! Die Qualität konnte bis auf wenige Ausnahmen in allen vier Farbenschlägen überzeugen!


Bei den Blauen, standen 2,4 jung und 4,6 alt von zwei Ausstellern (V. V. Döscher, F. Rosenthal). In den Figuren waren sie alle ansprechend. Sie überzeugten mit kurzen Gesichtern, Zitterhalsigkeit, straffer Feder sowie Fußwerk. Als Wünsche blieben, in der Stirn seitlich gefüllter, Stand freier und Schnabelschluss korrekter (2x V,hv F. Rosenthal). Eine junge 0,1 wusste sich zu präsentieren und verkörperte das Idealbild beständig! Diese Täubin fand sich in der Championklasse wieder und wurde am Ende per Losentscheid „Best of Show“!!!


Es folgten 3,1 jung und 1,3 alt des schwarzen Farbenschlages, gezeigt von M. Hildebrandt. Sie machen Fortschritte in Bezug auf kurze Gesichter und Scheitelrundung! Dennoch sind weiterhin einige Baustellen aufzuarbeiten! Sie sollten teilweise im Rand unauffälliger, in den Iriden reiner, im Lack intensiver und im  Fußwerk üppiger werden. Eine 0,1alt bestach in allen Hauptrassemerkmalen und konnte mit V97 herausgestellt werden, des Weiteren noch hv96 auf einen 1,0 alt!


1,2 alt perlfarbig überzeugten mit prima Typ, Murmelkopf sowie Zitterhalsigkeit, Fußwerk und kurzer Figur. In den Hälsen wäre mehr Eleganz von Vorteil und die 0,1 (hv96, F. Rosenthal) sollte nur noch eine Idee reiner im Schild sein.

Die blaueuligen waren die größte Kollektion in meinem Bewertungsauftrag. 3,5 jung und 5,6 alt, alle von F. Rosenthal. Sie waren puppig in den Figuren, zeigten typische Köpfe mit sehr guter Schnabelsubstanz! Bei einzelnen Tieren blieb der Wunsch in Haltung waagerechter, Iriden reiner bzw. ausgereifter und im Abschluss kürzer. Tiere, die das sg, nicht erreicht haben, hatten Probleme in der korrekten Schwingenlage bzw. Auge (2x V97, hv96) Bis auf Einzeltiere eine sehr ausgeglichene Kollektion! In der Eulung werden immer (härter oder weicher) gewisse Nuancen vorhanden sein!

SVB: 0,1jung blau m. Binden, F. Rosenthal

 

EB: 0,1 alt schwarz, M. Hildebrandt, 0,1alt blaueulig, F. Rosenthal
„Gute Zucht“ sowie ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2017 wünscht Euer Zuchtfreund

 

 

 


Hartwig Rogge

 

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Schaubericht zur regionalen „Kurzenschau“ am 4./5.2.2017 in Meyenburg

 

Liebe Zuchtfreunde der Berliner Kurzen. Unser Ausstellungswesen in der zurückliegenden Saison war alles andere als zufriedenstellend. Dennoch bekam ich die Chance auf der regionalen „Kurzenschau“, wie die Schau genannt wurde, mein Amt als Preisrichter auszuüben.


Meine Aufgabe bestand darin, die AOC Klasse zu bewerten.


Den Anfang machte eine braunfahle Täubin vom Zuchtfreund Volker Döscher. Diese Täubin gefiel in der Halsaktivität, Fußwerk und Farbe. Sie hätte allerdings etwas freier und waagerechter stehen können.

 

Es folgten zwei rote Tiere von unserem Zuchtfreund Hartwig Rogge. Diese beiden Tiere zeigten sehr gesunde Schnäbel und schon recht gute Köpfe und saubere Iriden. Etwas mehr Halsadel und beständiger in der typischen waagerechten Haltung waren hier die Wünsche.

 

Die 4 rotfahlen Tiere vom Zuchtfreund Hans Georg Voß und Fredi Rosenthal waren sehr rassige Vertreter mit freiem Stand, beständiger waaggerechter Haltung und sehr schönen Murmelköpfen, etwas mehr Schnabelsubstanz bei der Jungtäubin und in den Iriden teilweise noch reiner und abgegrenzter waren hier die Wünsche.

 

Leider zeigte eines der rotfahlen Tiere zum Zeitpunkt der Bewertung nur 11 Schwanzfedern, daher konnte nur die Note „g“ vergeben werden.

 

Die Alttäubin zeigte sich mal wieder in vorzüglicher Pose und wurde dafür auch belohnt!

 

Es folgte eine Jungtäubin in rotfahl dunkelgehämmert mit typischem Stand, Zitterhalsigkeit und ansprechender Brustfülle. Ein noch besser eingebauter Schnabel und etwas mehr Oberkopfrundung hätten zu einer besseren Note geführt.

 

Die beiden gelbfahlen Berliner Kurzen von den Zuchtfreunden Hans Georg Voß und Fredi Rosenthal zeigten ebenfalls recht typische Rassemerkmale, hierfür gab es dann auch die Noten SG 95 und HV 96.

 

Ein blau dunkler Jungtäuber hatte doch noch etwas mehr Wünsche und kam über ein SG 93 nicht hinaus.

 

Die 4 Tiere in agate rot, deroy, schwarzsprenkel und silbersprenkel vom Zuchtfreund Hartwig Rogge zeigten bereits sehr gute Merkmale wie zum Beispiel , waagerechte Haltung, korrekte Standhöhe, ansprechende Kopfrundung sowie einen rassetypischen Schnabeleinbau. In der typischen Flügellage hätten die gezeigten Vertreter alle noch mehr zulegen können.

 

Dem krönenden Abschluss der AOC Klasse machten die 5 Tiere in vielfarbig, ebenfalls vom Zuchtfreund Hartwig Rogge.

 

Dieser Farbenschlag wird allein von Hartwig vorangetrieben und das mit zunehmenden Erfolg. Die gezeigten 3 Alttäuber gefielen in der Standhöhe, Stirnbreite und Kopfrundung. Auch Farbe und Fußwerk konnten sich sehen lassen.

 

Der letzte der 3 Alttäuber zeigte sich so rassetypisch, so dass auch der Obmann nicht vorbeigehen konnte und gerne die Note vorzüglich gegenzeichnete.

 

Die beiden Jungtäubinnen kamen nicht ganz an die Täuber heran. Hier fehlte es doch noch am typischen Schnabeleinbau und die Hinterpartie hätte bei beiden noch etwas kürzer sein können.

 

Ich danke Fredi für die Verpflichtung und allen Züchtern für ihre Bereitschaft, dass diese kleine aber doch schöne Schau statt finden konnte.

 

 

 

Markus Hildebrandt


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Die Berliner Kurzen zur VDT Schau in Erfurt

Gerade noch rechtzeitig vor den erheblichen Einschnitten in das Ausstellungswesen fand die VDT-Schau vom 25. Bis 27.11.2016 in Erfurt statt. Mit gerade mal 60 Tieren eher doch ein etwas ernüchterndes Ergebnis nach den enormen Zahlen der letzten Jahre.

Die fünf weissen Berliner von H.-J. Busch (hv) verkörperten den gewünschten Typ bei entsprechender Flügelhaltung und Zitterhalsigkeit. Die Hälse dürften noch eleganter verjüngen und die Schnäbel senkender eingebaut sein. Das Fußwerk in richtiger Länge stand ihnen gut zu Gesicht.

Feine Kopfbreite, Scheitelhöhe, Schnabelsubstanz und Augenfarbe zeichneten mehrheitlich die Kollektion der Blauen aus. Jedoch musste mehrfach auf mehr Standfreiheit und ausgerundete Kehlung hingewiesen werden. Auf gleichmässige Farbe im Bauch- und Flankenbereich sollte noch mehr Wert gelegt werden. Die Flügelhaltung wurde hin und wieder noch zuverlässiger gewünscht. (hv: G.Ziaja; P.Paschke¸je 2x)

Sehr ausgeglichen und hochwertig präsentierte sich die Mannschaft der Isabellen von H.-G.Voß. (2xV) Puppige Figuren mit kurzem Körper und aktiven Hälsen wurden mustergültig in Szene gesetzt. Verbessert werden konnte in den letzten Jahren auch die Reinheit der Augenfarbe. Wünsche bezogen sich auf festere Schwanzfederlage, stumpferem Schnabelabschluss und etwas deutlicherem Stirn-Schnabelwinkel.

Gleichmässiges Zeichnungsbild, waagerechte Körperhaltung und kräftige Schnäbel waren die Trümpfe, mit denen die Blaueuligen punkten konnten. Bei den gezeigten Jungtieren sollten vereinzelt die Schnäbel noch mehr senken und der Hals zarter und eleganter aufgebaut sein. Wohlproportioniert mit feinster Kopfausprägung stellte sich der 1,0 alt von P.Paschke vor, der auch eine fast ebenbürtige Alttäubin (hv) in die Käfige gebracht hatte. Vereinzelt wurde festeres Halsgefieder notiert.

Leider nur ein Gelbstreifer mit prima Halsadel und feinen Kopfpunkten, der sich auch in einer größeren Gesellschaft hätte sehen lassen können, dürfte jedoch etwas beständiger „tragen“.

Sehenswert die Kollektion der Geelsterten in blau und isabell, alle von ihrem Förderer H.-J.Busch. Der Typ wurde in den letzten Jahren deutlich voran gebracht in punkto Standfreiheit, waagerechter Haltung und rassiger Halsführung. Kopfausrundung und Schnabelstärke wussten zu überzeugen. Kleine Unebenheiten in der Schwanzdurchfärbung und Irisreinheit konnten toleriert werden. Kürzer in der Hinterpartie ist ein Wunsch, der natürlich auch die etablierten Farbenschläge betrifft. Für den herausragenden Alttäuber in blau gab es neben der Höchstnote auch noch das VDT-Band. Sogar ein silbergeelsterter Kurzer konnte überzeugen (hv) und gab eindrucksvoll Auskunft über die Aktivität in dieser Züchterwerkstatt.

Zu gesteckter Schnabeleinbau, fehlende Scheitelhöhe und etwas langes Kopfprofil führten zu Punktabzügen bei den Schwarz-Weißschwingigen. Farblich zeigten sie in die richtige Richtung an.

Deutscher Meister wurden P.Paschke mit seinen Blauen und H.-G.Voß mit den Isabellen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Fredi Rosenthal


 

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Termine  
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Jahreshauptversammlung
20.01.2018, Beginn 15.30 Uhr
im Hotel Germania, Wilhelmsplatz 3, in 16945 Meyenburg
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Sonderschau zur
66. Dt. Rassetaubenschau
121. Lipsia-Schau  
in Leipzig
01. - 03.12 2017
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Sonderschau zur
99. Nationalen Bundessiegerschau
54. Bundesjugendschau
in Erfurt
15. - 17.12.2017
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HSS / 57. Städtekampf am 20./21.01.2018 in Meyenburg
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